Hochleistungs-Rennsport beim internationalen Rennen am 20. Juli in der Windhund-Arena

Jul 28th, 2014 | By GK | Category: Bericht und Ergebnisse, Rennen

Nachlese zum Rennen vom 20. Juli in der Windhund-Arena Hünstetten. Mit Bildern von der Siegerehrung, Impressionen von Petra Hahner und den etwas anderen Fotos von Oliver Kremer.

Wir als Ausrichter sahen dieses Rennen als erste Generalprobe für die EM im September 2015. Beim Rennen am 3. Mai 2015 wollen wir dann die Erkenntnisse, die wir erfahren haben umsetzen. Mit anderen Worten: Wir selbst haben sehr kritisch den Ablauf verfolgt und registriert. Es gab kleinere technische Probleme, die eliminiert werden müssen. Es gab hektisches Verhalten, das nicht sein muß. Und es gilt die Reihenfolge der Rassen zu überdenken um möglichst allen gerecht zu werden. Abgesehen von zwei Vorkommnissen sehen wir das Rennen insgesamt aber als runde und gelungene Veranstaltung. Immerhin waren 211 Hunde gemeldet und 198 auch am Start. In den Läufen war größtenteils faszinierender Windhund-Rennsport zu sehen. Es ist uns nur eine Verletzung bekannt. Fünf neue Bahnrekorde wurden gelaufen und auch in den anderen Läufen gab es Zeiten, die das hohe Niveau an diesem Tage dokumentierten. Als Beispiel nennen wir den Finallauf der Greyhound-Rüden, wo Donegal Duke Affair mit einer Zeit von 28,11 sec nur knapp unter dem von seinem Vater Earl gehaltenen Bahnrekord von 28,03 sec blieb.

Was ist uns sonst noch aufgefallen? Daß z.B. nicht ein einziger Sloughi am Start war, wo doch so oft Hünstetten als Heimatbahn der Rasse bezeichnet wird. Bei der Afghanen-A-Klasse hatten wir in den vergangenen Jahren auch eine höhere Beteiligung, dafür läßt die Meldezahl in der B-Klasse etwas Hoffnung aufkommen. Von den Besitzern der Magyar Agars gab es Kritik, daß die Zeit zwischen den Läufen mit knapp 2 Stunden zu kurz gewesen sei. Das liegt wohl daran, daß bei den meisten Rennen weniger als sechs Hunde am Start sind und sie nur einen Vorlauf gewöhnt sind. Vielleicht sollte man beim Rassemeeting einmal diskutieren ob man sich den Greyhounds anschließen will, um generell nur einen Vorlauf absolvieren zu müssen. Aber da gibt es auch die gegensätzliche Meinung die sagt ich will für mein Meldegeld auch drei Läufe am Tag haben.

Das Fazit aus Sicht des Vereins: Es gab auch viele positive Dinge zu vermerken. Z.B. daß unser neuer Rennleiter sein erstes Rennen mit Ruhe und Übersicht sehr souverän geleitet hat. Daß wir mit Chris Gielen einen ausgezeichneten Sprecher hatten, der auch schon für die EM ‘15 zugesagt hat. Und besonders haben wir uns gefreut, daß viele Gäste und Windhundfreunde aus anderen Vereinen uns ihre Hilfe bei der Ausrichtung der EM ‘15 angeboten haben.

Deshalb an dieser Stelle nochmals ein herzliches Danke an alle Teilnehmer. Aber auch Danke an alle Helfer und Funktionäre für die gute und harmonische Zusammenarbeit.

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